Industrial Radio Testbeds | Forschungsprojekte | Impulse | Austausch
Industrial Radio Day 2025
Für Vertreter*innen aus Forschung, Herstellung und Anwendung von industriellen Funksystemen.
Am 12. November 2025 laden wir zum fünften Industrial Radio Day (IRD) nach Magdeburg ein. Die Veranstaltung findet dieses Mal direkt im Anschluss an die KommA 2025 (dem 16. Jahreskolloquium Kommunikation in der Automation) statt.
Der IRD bietet eine Plattform für den Austausch und die Diskussion rund um die drahtlose Vernetzung in der Industrie. Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie und Forschung sind herzlich willkommen, sich über neue Perspektiven, relevante Themen und aktuelle Forschungsprojekte zu informieren. Im Fokus stehen dabei auch aktuelle und im Aufbau befindliche Testfelder, in denen Funktechnologien unter realistischen Bedingungen für den Industrieeinsatz erprobt werden.
Der individuelle Austausch steht beim Industrial Radio Day 2025 im Vordergrund. Um einen Eindruck zu bekommen, was Sie erwartet, besuchen Sie gerne die Seiten der vergangenen Veranstaltungen:
Diese Seite wird fortlaufend aktualisiert. Updates erhalten Sie hier und auf unseren Social Media Kanälen.
Die Teilnahme am IRD ist weiterhin kostenlos, eine vorherige Registrierung ist jedoch erforderlich.
Bitte melden Sie sich bis zum 29. Oktober 2025 3. November 2025, 12:00 über die Registrierungsseite der KommA an:
https://www.conftool.net/komma/
Hinweis: gerne können Sie auch für die KommA und/oder deren Abendveranstaltung anmelden (kostenpflichtig).
11. November 2025
Der Industrial Radio Day wird dieses Jahr gemeinsam mit der KommA – dem Jahreskolloqium Kommunikation in der Automation – durchgeführt. Das detaillierte Programm wird auf der Konferenzwebseite veröffentlicht: https://www.ifak.eu/de/komma.
Der erste Konferenztag wird durch eine Abendveranstaltung abgerundet. Diese ist auch für Teilnehmerinnen und Teilnehmer des IRD offen – erfordert allerdings eine kostenpflichtige Anmeldung.
12. November 2025
Agenda
Die Agenda wird fortlaufend aktualisiert.
| 10:00 Uhr | KommA Session Funk | |
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Die Funksession der KommA ist Teil beider Veranstaltungen. Die Session beinhaltet die folgenden zwei Vorträge:
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| 11:00 Uhr | Pause | |
| 11:30 Uhr | Begrüßung IRD und Keynotes | |
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Begrüßung Die Magdeburger IRLG-Direktorin und Gastgeberin Prof. Lisa Underberg eröffnet die Veranstaltung mit einleitenden Worten zum IRD und dem Tagesprogramm. Begleitet wird die Eröffnung zudem durch ein kurzes Grußwort des Projektträgers, vertreten durch Kai Börner. |
![]() Prof. Lisa Underberg ifak Magdeburg | |
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Keynote: Industrielle 5G-Netze der Deutsche Bahn - Einsatzgebiete * Potenziale * Herausforderungen Dieser Vortrag gibt einen Einblick in die Praxis, wie eine neue Technologie schrittweise einsatzfähig gemacht wurde und welche Herausforderungen weiterhin bestehen, um das volle Potenzial nutzen zu können. Die industriellen 5G Netze werden in der Instandhaltungs-einrichtungen bei der Deutschen Bahn eingesetzt und nach und nach ausgerollt. Das neue DB-Werk in Cottbus ist für die schwere Instandhaltung der ICE4 Flotte zuständig und wird das erste produktive 5G-Netz ab Januar 2026 erhalten. |
![]() Alexander Bentkus Projektleiter für industrielle 5G-Netze Deutsche Bahn | |
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Schlusswort KOMMA & Einladung zur KOMMA 2026 in Lemgo |
![]() Prof. Jürgen Jasperneite inIT - Institut für industrielle Informationstechnik | |
| 12:40 Uhr | Mittagsimbiss und Demos | |
| 14:00 Uhr | Vorträge I (Forschung) | |
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Herausforderungen, Umsetzung und Nutzen von UWB-Ranging zur relativen Positionsbestimmung für Drohnenschwärme Dieser Vortrag beleuchtet Ansätze zur relativen Positionsbestimmung von Drohnen in einem Schwarm und geht insbesondere auf die Nutzung von UWB-basiertem Ranging zur präzisen Entfernungsbestimmung zwischen einzelnen Schwarmmitgliedern ein. Dabei werden die Herausforderungen bei der Entwicklung und Integration der UWB-Module in eine bestehende Quadkopterplattform aufgezeigt, etwa hinsichtlich Echtzeitfähigkeit , technischer Schnittstellen und Gewicht. Im weiteren Verlauf werden die entstehenden Synergien durch die Integration dieser Technologie betrachtet, die sich positiv auf das Verhalten der Drohnen im Schwarm, deren Kommunikation und die Möglichkeiten der Fernsteuerung auswirken. Abschließend werden Anwendungsszenarien diskutiert, in denen die vorgestellte Lösung bestehende Probleme im Einsatz von Drohnen und Drohnenschwärmen reduzieren kann. |
![]() Dr. Christoph Steup Gruppenleiter für Schwarmtechnologie Fraunhofer IVI | |
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5G in der Bauwirtschaft: Bausteine auf dem Weg zu einem Stakeholder-zentrierten Leitfaden Die Bauwirtschaft bleibt bei digitaler Durchdringung und Produktivität hinter anderen Branchen zurück. Ein wirksamer Hebel ist die strukturierte und nutzenorientierte Anwendung digitaler Technologien: Vom Industrial Internet of Things über Künstliche Intelligenz bis zu 5G als Enabler-Technologie. Dennoch hemmen fragmentierte Projektstrukturen, unklare Business Cases und mangelndes Know-how eine breite Anwendung von 5G-Nutzung, obwohl die Einführung bereits Jahre zurückliegt. Der Vortrag skizziert den Weg zu einem Stakeholder-zentrierten Framework für 5G-Use-Cases in der Bauwirtschaft: Zielbild, Kriterien zur einheitlichen Beschreibung von Anwendungsfällen, notwendige Rahmenbedingungen sowie ein Leitfaden für die Einführung von 5G auf Unternehmensebene. Das entstehende Framework soll Forschung und Praxis Orientierung geben und die Systematisierung sowie Skalierung künftiger 5G-Lösungen erleichtern. |
![]() Adrian Schröder Wissenschaftlicher Mitarbeiter Hochschule Anhalt | |
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Eine Übersicht über Netzwerksegmentation in 5G Segmentation in 5G ist eine Möglichkeit ein Netz nicht nur sinnvoll zu strukturieren, sondern auch echte Mehrwerte zu schaffen. Wieso nur ein Netz nutzen, wenn man jeweils ein Segment für die Maschinen, die Kunden und die Feuerwehr haben kann? Der Vortrag gibt einen kurzen Einblick in mögliche Segmentierungen von Netzen und zeigt den Business Value für Kunden und Betreiber von 5G Netzen auf. |
![]() Björn Kroll Drahtlose Kommunikationssysteme Fraunhofer IOSB-INA | |
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Dynamische Spektrumssegmentierung in Netzwerken-in-Netzwerken für industrielle 6G-Kommunikation 5G wurde entwickelt, um die Anforderungen moderner Produktion – Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit und Flexibilität – zu erfüllen. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass die verschiedenen Ausprägungen eMBB, URLLC und mMTC nicht gleichzeitig realisierbar sind. Da das Frequenzspektrum eine begrenzte Ressource darstellt, ist eine effiziente Nutzung entscheidend. Das in diesem Vortrag vorgestellte Konzept der dynamischen Spektrumssegmentierung (Dynamic Spectrum Management, DSM) adressiert diese Herausforderung, indem es das verfügbare Spektrum flexibel an die wechselnden Anforderungen verschiedener industrieller Anwendungen anpasst. Grundlage ist das Netzwerk-in-Netzwerk-Konzept (NiN), in dem statische und nomadische Subnetzwerke mit unterschiedlichen Quality-of-Service-Anforderungen durch einen zentralen Spectrum Manager koordiniert werden. Mit Hilfe von DSM kann eine skalierbare, adaptive und weitgehend automatisierte Netzstruktur für modulare und rekonfigurierbare Produktionsumgebungen realisiert werden. |
![]() Marius Schmitz Wissenschaftlicher Mitarbeiter RPTU, Lehrstuhl für Fertigungstechnik und Betriebsorganisation | |
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Diskussion |
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| 15:30 Uhr | Kaffeepause | |
| 16:00 Uhr | Vorträge II (Industrie) | |
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ENTFÄLLT: Material Handling Goes Wireless - Drahtlose Technologien bei Demag UPDATE: Der Vortrag muss in dieser Form leider krankheitsbedingt entfallen. Als Ersatz werden Ergebnisse aus realen Anwendungsfällen von Demag Cranes durch das eng zusammenarbeitetnde ifak vorgestellt (siehe unten). |
![]() Nils Kranefeld Research Engineer DEMAG | |
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Erkenntnisse aus 5G-Experimenten in der industriellen Automatisierung: Auswirkungen der Netzwerkkonfiguration auf die Kommunikationsperformance Diese Präsentation berichtet über Erkenntnisse aus 5G-Experimenten in einem industriellen Automatisierungsumfeld und analysiert, wie die Netzwerkkonfiguration die Kommunikationsleistung beeinflusst. Die Untersuchung basiert auf realen Anwendungsfällen von Demag Cranes in Wetter, wo 5G die Kommunikation zwischen Maschinen unterstützt. Besonders wird die Bewertung der Leistung aus Anwendungsperspektive hervorgehoben, da Kommunikationsanforderungen eng mit Betriebsprozessen verknüpft sind und unter realistischen Bedingungen validiert werden müssen. Es wird eine Methodik zur Leistungsmessung vorgestellt, einschließlich Messverfahren und wichtiger Leistungsindikatoren. Der Versuchsaufbau umfasst die 5G-Infrastruktur sowie das Testsystem. Die Ergebnisse zeigen, dass unterschiedliche Netzwerkkonfigurationen Leistungskennzahlen, insbesondere die Übertragungszeit, direkt beeinflussen. Eine systematische Anpassung der Parameter führt zu deutlichen Verhaltensänderungen und zeigt auf, welche Konfigurationen für die jeweiligen Anwendungen am besten geeignet sind. |
![]() Dr.-Ing. Gustavo Pedroso Cainelli Wissenschaftlicher Mitarbeiter ifak Magdeburg | |
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Präzise Orte, effiziente Prozesse: 5G Indoor Lokalisierung im Einsatz Der Vortrag bietet einen praxisnahen Überblick zur 5G basierten Positionierung in industriellen Umgebungen. Skizziert werden Potenziale entlang der Wertschöpfungskette und typische Einsatzszenarien. Im Mittelpunkt stehen Ergebnisse einer jüngsten Erprobung in einer realitätsnahen Testumgebung mit einem privaten 5G Netz: Untersucht wurden Verfahren, erreichbare Genauigkeiten und Verfügbarkeiten sowie Einflüsse der Umgebung. Der Beitrag teilt Lessons Learned, zeigt technische Möglichkeiten auf sowie Hebel für die Skalierung. |
![]() Stefan Richter Bereichsleiter Local Networks - Campusnetze Mugler | |
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Glück Auf – Funknetze unter Tage Dieser Vortrag beschreibt die herausfordernden Bedingungen, Anforderungen und Lösungen der Funkkommunikation im untertägigen Bergbau. Das Kaliwerk Zielitz ist das größte Deutschlands und eines der größten Kaliwerke der Welt. Eine sichere Kommunikation ist für den Betrieb, das Rettungswesen und die Instandhaltung notwendig. Der Pfeiler-Örterbau, die geologischen Gegebenheiten und der stetige Abbaufortschritt sind nur einige der Anforderungen an die Kommunikationsinfrastruktur. |
![]() Alexander Skodda K+S | |
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Unterschiedliche Daten Performance von 5G-Endgeräten für industrielle Einsätze Dieser Vortrag beleuchtet die Auswahl von 5G Endgeräten für industrielle Netze mit Fokus auf Latenz und Datenperformance. Anhand realer Messbeispiele aus Labor- und Feldtests werden unterschiedliche Device Klassen (Smartphone, 5G Module / Router) verglichen. Vorgestellt werden gemessene Kennzahlen wie Round Trip Time, Jitter, Datendurchsatz und Ausfallsicherheit unter verschiedenen Funkbedingungen. Die Ergebnisse zeigen signifikante Unterschiede in Bezug auf Datendurchsatz und Latenzen unter praxisnahen Auswahlkriterien für diverse Use Cases. Abschließend gibt der Vortrag konkrete Empfehlungen für die Geräteauswahl und Messstrategien zur Absicherung von Anforderungen in privaten und öffentlichen 5G Industrienetzen |
![]() Christian Müller Rohde & Schwarz | |
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Diskussion, Wrap-Up & Verabschiedung |
![]() Prof. Lisa Underberg ifak Magdeburg | |
| 17:30 Uhr | Veranstaltungsende |
Der IRD 2025 findet am ifak – dem Institut für Automation und Kommunikation statt:
ifak e.V. Magdeburg
Werner-Heisenberg-Str. 1
39106 Magdeburg
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